
So ganz zufrieden war ich eigentlich nie mit dem Aussehen den aktuellen Desktops der Linuxwelt. Gnome wirkt in der Standardausführung viel zu altbacken und gefühlt aus dem letzten Jahrhundert, KDE sieht dagegen frischer aus, platzt aber aus allen Nähten. Natürlich lässt sich sehr viel mit Themes regeln, gerade die Linuxwelt ist ja berühmt dafür, dass man sich “seinen” Desktop gestalten kann, wie man es gerne hätte.
Dennoch gibt es gewissene Grenzen welche sich allein mit Themes nicht überwinden lassen. Anpassungen an den Programmen wären notwendig.
Schaut man sich mal alleine die Optik an, Funktionen jetzt erstmal außen vor gelassen, dann ist meiner Meinung nach OSX an der Stelle der Platzhirsch. Die GUI ist ein Augenschmauß, alles wirkt sehr aufgeräumt chic. Ich mag das sehr. Apple gibt mit seinem Toolkit den Entwicklern vielfältige Möglichkeiten der Oberflächengestaltung an die Hand und dennoch wirkt alles sehr stimmig und durch (fast) alle Programme hinweg sehr zusammengehörig und homogen.
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Linux
Jan, 12.7.2010,
21:07 Uhr mit 8 Kommentaren

Lange hat’s gedauert, aber nun ist es da: mein neues Fahrrad! Es ist ein Gudereit SX45 Sportline geworden. Ein schönes Trekking/Touring Bike.
Grund dieser nicht ganz so kostengünstigen Anschaffung ist, dass ich seit Anfang des Jahres weg von der Bahn bin. Den täglichen Weg zur Arbeit, welcher pro Strecke 20km beträgt, lege ich seit Ende März mit dem Fahrrad zurück, genauso wie alle sonstigen Touren. Die Menge an Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr der letzten Monate kann ich wohl noch an einer Hand abzählen. Bislang fuhr ich alles mit dem Rad meines Cousins; bis heute hab ich damit 1910km zurückgelegt, Zeit also für mein eigenes. Und bei hochgerechneten 5000 Kilometern pro Jahr, muss schon was Vernünftiges her. Ein Rad vom Discounter würde sich vermutlich nach zwei Monaten komplett in seine Einzelteile zerlegen.
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Privat
Jan, 4.7.2010,
14:07 Uhr mit 5 Kommentaren

Christian Seidel / pixelio.de
gpodder ist eine hervorragende Anwendung wenn es um den Download und die Verwaltung von Podcasts geht, erstmal so generell. Leider gibt es zwei kleine Bugs, die den Betrieb mit einem iOS Gerät ziemlich erschweren: Playcounts werden nicht synchronisiert und der freie Platz auf dem Gerät wird nicht erkannt. Soweit so schlecht, ein Betrieb ist erstmal unmöglich.
Doch es gibt für beide Problemchen (mehr oder weniger praktikable) Lösungen:
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Wer kennt das nicht, man liest sich durch die Blogosphäre und denkt sich bei dem ein oder anderem Artikel “Mensch, der gefällt mir.” Meist hinterlasse ich dann einen kurzen und ähnliche klingenden Kommentar. Hat die Seite einen “gefällt mir” Button kicke ich da drauf, sogar noch wesentlich öfter, einfach weil es einfacher ist. Siehe Facebook: gefällt mir hier und gefällt mir da. (Wobei ich bei Facebook auch gerne mal einen “gefällt mir nicht” button hätte, aber das ist eine andere Geschichte…)
Fast genauso einfach ist auch flattr – mit dem kleinen Unterschied, dass man nebenbei noch ein wenig an den Authoren spendet. Doch was genau ist flattr?
- Flattr is a social micropayment platform that lets you show love for the things you like.
- Help support the people you like and enable them to continue with what they do.
- Add your own things to Flattr and receive appreciation from others.
Dazu gibt es noch ein Video auf der Homepage. Außerdem unterhalten sich Tim und Holgi in der aktuellen NSFW Folge über Flattr, Spreeblick berichtete ausführlich drüber und sowieso liest man an jeder Ecke etwas über den neuen Social-Micropayment-Dienst und stolpert über seine flattr-Buttons. Nun also auch hier!
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Web
Jan, 1.6.2010,
19:06 Uhr mit 8 Kommentaren
Brauchen tut man es nicht wirklich, aber man braucht auch keinen 7er BMW oder einen 42″ Flachbildschirm. Und dennoch kauft man sich solche Dinge, einfach weil sie manche Dinger ein bisschen besser, oder ein bisschen schöner machen als andere, weil sie etwas besser aussehen, oder weil sie ganz einfach nur Spaß machen.
Und das iPad macht Spaß! Und zwar eine ganze Menge. Morgens beim Frühstück durch die neusten News und Zeitungen blättern ist ein Traum und wesentlich angenehmer als eine echte Zeitung oder den nicht so recht ins Bild passenden Laptop auf dem Küchentisch. Ganz anders das iPad: klein, schlicht, chic, unauffällig. Einfach sexy, als gehöre es zu jedem Ort an dem es liegt. Kurz bevor man das Haus verlässt schaut man sich nochmal den Wetterbericht an, oder schaut nach wann der nächste Zug fährt.
Abends dann ein wenig Fotos schauen und rumzeigen oder während eines Gespräches kurz was in der Wikipedia nachschlagen. Klar, da braucht man kein 600€ iPad für, aber schon mal stehend in einer Runde einen Laptop rum gegeben um sich Fotos anzusehen? Nein? Klar, ist ja auch irgendwie merkwürdig… Das iPad ist einfach unaufdringlich und erinnert nicht an einen Computer.
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“Retro”
Diele im Haupthaus des Volmer Hofs in der Lüneburger Heide.
4 weitere Bilder von dem Wochenendurlaub findet ihr auf meinem flickr Photostream.
Fotografie
Jan, 15.5.2010,
22:05 Uhr ohne
Kommentare
Ja, wirklich, und zwar dann, wenn es um die automatische Synchronisation von Podcasts, Videos und Musik geht und ich gerade schlechte Laune habe, weil ich mir den Nachmittag mit Suchen und Probieren um die Ohren gehauen habe. Werfen wir also mal kurz einen Blick in das iTunes Lager:
Sobald ich mein iPhone an iTunes anstecke, werden neue Podcasts auf das Gerät kopiert, auf dem Gerät oder auf dem Laptop gehörte Podcasts werden vom Gerät gelöscht, auf dem Laptop oder iPhone zum Teil gehörte Podcasts werden mit ihrer Abspielposition synchronisiert, auf dem Gerät gehörte Podcasts werden im iTunes als gehört markiert und so weiter und so fort. Außerdem wird die gesamte Musik- und Videosammlung gesynct, oder halt nur Teile davon, je nachdem wie man es vorher im iTunes eingestellt hat. Total komfortabel also: einstecken, warten, abziehen und auf dem neusten Stand sein – ohne Interaktion.
Unter Linux ist mir bis dato kein Weg bekannt, mein iPhone oder meinen iPod (oder irgendeinen anderen Mp3 Player, wobei das nur geraten ist) genauso bequem zu verwalten. Klar kann ich Musik, Videos und Podcasts auf das Gerät spielen, aber halt alles per Hand und manuell. Einzig gpodder hat einen Sync-Modus, welcher allerdings durch einen Bug in libgpod momentan für iPhone Benutzer unbrauchbar ist, und auch nicht automatisch synct.
Sicherlich ist iTunes nicht das Maß aller Dinge, aber leider noch sehr vieler…

Seit nunmehr fast drei Jahren ist das Apple iPhone auf dem Markt, seit ungefähr zwei Jahren der iPod Touch und seit ungefähr einem Monat das iPad. So unterschiedlich diese Geräte auch alle sind, haben sie eines gemeinsam: Das Betriebssystem ist bei allen dreien das iPhone OS.Grundsätzlich sind diese Geräte kompatibel zu Mac OSX und mit Einschränkungen auch zu Microsoft Windows. Grund sind die geschlossenen Protokolle von Apple, die einen Zugriff auf das System ermöglichen.
Nun sind diese Geräte allerdings sehr populär, nicht nur unter OSX und Windows Benutzern, sondern auch unter Linuxbenutzern. Ich selber bin nun seit 2 Jahren meist glücklicher Besitzer eines iPhones. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sich die ersten Personen der Problematik annehmen und versuchen diese Geräte linuxkompatibel zu machen, so dass man beides unter einen Hut bringen kann.
Das war, gerade zu Anfangszeiten, nicht immer einfach und ich habe ein Menge geflucht und noch mehr probiert. (Man suche einfach in meinem Blog nach iPhone) Doch mittlerweile hat sich das Bild extrem zum positiven gewendet.
Anfangs brauchte man zwingend einen Jailbreak, um überhaupt irgendwas mit dem iPhone unter Linux anzustellen, ein SSH-Zugang zum Gerät war essentiell. Eigentlich nichts schlimmes, aber nicht jeder möchte, bzw. ist in der Lage dazu, sein iPhone zu jailbreaken. Auf Dauer konnte dies also keine akzeptable Lösung sein.
Wie sieht es den heute also aus? Sehr, sehr, und ich glaube man kann mit gutem Gewissen noch ein weiteres “sehr” hinzufügen, gut! Fangen wir mal an uns die Einzelheiten anzuschauen.
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